Erfahrungsbericht Lokaldesign

Dieser Erfahrungsbericht wurde von Katharina Roedelius von Lokaldesign über die Zusammenarbeit mit mir im Rahmen einer Challenge geschrieben. Es war auch für mich ein ganz besonderes Projekt, das mir sehr am Herzen lag. Ich freue mich sehr über das positive Feedback.

Bild: Lokaldesign

Der Start

Ich bin Gründerin von Lokaldesign. Wir vertreiben Möbel, Einrichtungsaccessoires und besondere Geschenkideen von unabhängigen Designstudios und -labels. Das Herzstück ist unser Concept Store im Hamburger Schanzenviertel, aber natürlich versuchen wir genauso, in der digitalen Welt Fuß zu fassen.

Als inhabergeführtes, stationäres Handelsgeschäft sind wir mit den aktuellen Entwicklungen im Handel konfrontiert. Daher legen wir viel Kraft in die Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells, sowohl auf stationärer, aber auch digitaler Ebene, um für den Kunden herausragende Einkaufserlebnisse zu schaffen und ihn digital mit allen Informationen zu versorgen, die er benötigt.

Da ich selbst einen Consulting-Background habe, weiß ich, wie wichtig es ist, nicht ausschließlich auf seine eigenen Scheuklappen zu vertrauen und versuche, regelmäßig externe Meinungen einzuholen und in diesem Bereich auch immer Neues auszuprobieren.

Die Challenge

Vor diesem Kontext bin ich auf Challenge My Brain gestoßen und es hat sofort mein Interesse geweckt. Folgende Fragestellungen waren für uns innerhalb der Challenge wichtig: Welche weiteren Standbeine können wir im digitalen Bereich aufbauen? Wie müssen wir uns zukünftig aufstellen, um als inhabergeführter Handel herauszustechen und uns von Onlineplattformen positiv absetzen zu können?

 

Beeindruckt hat mich dann, wie schnell sich Anna in unser recht spezielles Geschäftsmodell hineindenken konnte. Uns treibt das Teilen von Leidenschaften. Nicht nur die Leidenschaft für Designermöbel, sondern vielmehr die Leidenschaft für herausragendes Handwerk, beste Materialien, faire Zusammenarbeit, ein Umgang auf Augenhöhe zwischen allen Parteien, emotionale Bindungen zu Produkten, Arbeiten unter „New Work“-Ansätzen etc.

In diesem Kontext war ich überrascht, dass wir bereits eine Woche nach Challenge-Start zusammensaßen und seitenweise Ideen diskutieren konnten. Diese waren im ersten Schritt in die Breite gedacht und haben Richtungen aufgezeigt, für die sich Potenziale für weitere Geschäftsentwicklungen ergeben. Das waren in unserem Fall nicht nur Ideen zur Digitalisierung, sondern auch Punkte, die die digitale Welt mit der Offlinewelt verbinden. Diese Ideen waren grob skizziert. Es gab nichts, was nicht zu uns passte. Häufig steuern Berater immer in Richtung derselben Kennzahlen. So nicht Anna. Sie hat offensichtlich sehr genau verstanden, worum es mir in puncto Unternehmensführung geht. Im Gespräch haben wir in einem nächsten Schritt die Ideen anhand eines Sterne-Rankings bewertet. Zudem hat Anna meine Gedanken zu jedem Punkt dokumentiert.


Besonders angenehm empfand ich die Gesprächsatmosphäre – es gab genügend Zeit, um Gedanken festzuhalten. Das Meeting war auf zwei Stunden angesetzt, aber schnell war klar, dass die breite Basis an Ideen sehr viel mehr Gesprächsbedarf hergab. Und ich möchte positiv erwähnen, dass es zu keiner Zeit einen kritischen Blick auf die Uhr gab. Wir hatten ausreichend Raum, um ohne Zeitdruck Ideen zu diskutieren und zu ergänzen.

Zwei weitere Wochen später hatte Anna auf dieser Basis ein Detailkonzept erarbeitet. Dieses strukturierte die Überlegungen zu Bedarfen und Lösungen je Zielgruppe und beinhaltete Detailideen für die Bereiche Online/Laden sowie ein übergeordnetes Gesamtkonzept Online/Laden.

Bild: Lokaldesign

Das Ergebnis

Dieses Konzept war so aufbereitet, dass wir tatsächlich anhand dessen sehr schnell in die Umsetzung gehen können, um einige der Ideen schnell zu monetarisieren. Andere Ideen waren dahingehend gekennzeichnet, dass wir diesbezüglich weiterführende Arbeitsgänge brauchen, um auch diese so zu detaillieren, dass wir sie in weiteren Schritten umsetzen können. Aber der Fokus auf schnell Umsetzbarem macht das ganze Projekt noch wertvoller, da wir schnell Erfolge erzielen können. Dies motiviert das ganze Team, um uns größeren Projekten anzunehmen, die sicherlich noch Zeit benötigen.

Insgesamt bin ich sehr zufrieden mit dem Ergebnis der Challenge! Einiges befindet sich bereits in der Umsetzung und wir werden sicherlich ein Jahr ausgelastet sein, um uns allen Ideen anzunehmen. Ich bin sehr gespannt, wie sich Lokaldesign in den kommenden zwölf Monaten entwickelt.

Ich danke Anna für die tolle Zusammenarbeit, kann Challenge My Brain uneingeschränkt weiterempfehlen und werde sicherlich im kommenden Jahr eine neue Challenge stellen!

von Katharina Roedelius

www.lokaldesign.de

geschrieben im April 2019

©2020 by Anna Tollmien