Gesundheit

Gesundheit hat einen hohen Stellenwert. Das merkt man zum Beispiel daran, wie mit den Patient*innen umgegangen wird, an den Arbeitsbedingungen der Mitarbeiter*innen, wie viel Zeit gegeben wird und wie viel Geld investiert wird.

Der Fokus auf der Verhinderung von Krankheiten hat dazu geführt, dass weniger Krankheiten behandelt werden müssen. Üblich ist ein ganzheitliches Verständnis, zum Beispiel von mentaler und körperlicher Gesundheit. Dazu werden die Menschen von verschiedenen Seiten befähigt.

 

Grundsätzlich klar ist, dass nicht in allen Fällen ein optimaler Gesundheitszustand möglich ist. Je nach Schweregrad müssen hier Schwerpunkte gesetzt werden. Insgesamt sind alle Beteiligten bemüht eine optimale Behandlung und Versorgung der Patient*innen zu ermöglichen.

Die hohe Qualität der Pflege ist ein Indikator für die hohe Lebensqualität. Zum Beispiel wird die Pflege der Älteren als ein Teil der Pflege der Gesellschaft angesehen.

Im Krankenhaus arbeiten Alt und Jung freundschaftlich zusammen. Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist durchgängig möglich. Die Jüngeren lernen von den Älteren. Die Älteren freuen sich das Wissen an die Jüngeren weiterzugeben. Im Normalfall sind alle freundlich zueinander. Dabei gibt es selbstverständlich auch Ausnahmesituationen. Auch die Patient*innen untereinander sind im Normalfall freundlich zueinander und unterstützen sich gegenseitig. Patient*innen, die anderen helfen können und wollen, können dies tun.

Sobald eine gute Basisversorgung der Patient*innen sichergestellt ist, können Wohlfühlangebote wie zum Beispiel Bewegung oder Musik in Anspruch genommen werden. In kritischen Situationen gibt es selbstverständlich andere Prioritäten. Im normalen Betrieb ist es somit möglich das Wohlergehen der Patient*innen zusätzlich zu fördern und für die, die es gesundheitlich ermöglichen können, einen guten Ausgleich zum Krankenhausalltag zu schaffen.

Krankenhäuser sehen ansprechend aus und sind gut gepflegt. Alles ist hell und freundlich und auf die Bedürfnisse der einzelnen Patient*innen ausgerichtet.

Patient*innen stehen im Zentrum der Aktivitäten und werden als sehr wichtiger Faktor in der Diagnostik und im Gesundheitsmanagement gesehen. Patient*innen können sehr viel entscheiden. Alle Rückmeldungen der Patient*innen sind sehr wichtig und werden systematisch aufgenommen. Dafür gibt es auch Leitlinien, um die richtigen Fragen zu stellen und die richtigen Rückmeldungen zu bekommen.

Patient*innen finden auf schnellem Wege Expert*innen, die ihnen helfen können. Symptome können ganzheitlich vernetzt erkannt und verarbeitet werden. Bei der Diagnose, Behandlung und Vermittlung von Patient*innen erhalten Ärzt*innen technische Unterstützung. Es kann immer besser sichergestellt werden, dass Ärztin/Arzt und Patient*in auch auf persönlicher Ebene gut zusammenpassen.

Für unklare Diagnosen gibt es spezielle Anlaufstellen. Über diese können kompetente Ansprechpartner*innen und Spezialist*innen vermittelt werden. Patient*innen werden nicht alleine gelassen in den Überlegungen. Ärzt*innen im Ruhestand beraten Patient*innen mit komplexen Symptomen und unterstützen Patient*innen mit schwerwiegenden Erkrankungen mental im Rahmen der gesetzlichen Anforderungen. Dadurch können auch Wartezeiten gut überbrückt werden.

Eine ähnliche Qualität der Versorgung und Unterstützung in der Diagnostik gibt es auch in der Tiermedizin.

Anmerkung: Die Inhalte dieses Kapitels habe ich im Jahr 2018, also weit vor der Corona-Krise, geschrieben. Inhalte wie „Wohlfühlangebote“ habe ich aufgrund der aktuellen Situation relativiert dargestellt.  

©2020 by Anna Tollmien