Medien

Die Sprache der Medien ist positiv. Man spricht ehrlich über das, was die Menschen bewegt. Die Berichterstattung ist konstruktiv. Constructive Journalism ist nicht nur Trend, sondern Standard geworden. Positive Beispiele werden in der Kommunikation hervorgehoben. Lösungen werden ausgetauscht und angereichert. Sie animieren dazu, selbst aktiv zu werden, sich entweder den Ideen anderer anzuschließen oder eigene Ideen umzusetzen.

Auch in der Berichterstattung von Einzelpersonen treten ehrliche und positive Botschaften in den Vordergrund. Aufrufe zu Veränderungen werden positiv anstiftend und motivierend formuliert, auch in den sozialen Netzwerken, im Job und im Privatleben. Erfolge in Veränderungen und Inspirationen dazu werden geteilt.

Bezüglich der Inhalte geht Qualität vor Quantität. Für die Erkennung einseitiger oder fehlerhafter Berichterstattung wird sensibilisiert. Unterstützt durch technische Lösungen werden qualitativ hochwertige Inhalte erkannt. So werden zum Beispiel auch Inhalte von bislang unbekannten Personen als hoch relevant eingestuft und haben eine Chance viele Menschen zu erreichen.

Bestehende Inhalte werden miteinander vernetzt und bauen aufeinander auf. Es wird transparent zu welchen Themen es schon eine Berichterstattung in sehr hoher Qualität gibt, so dass hierauf aufgesetzt werden kann. Aktivitäten fundieren auf Erkenntnissen und haben somit eine hohe Grundqualität.

Auch die Medien sind so stark miteinander vernetzt, dass kaum noch eine Trennung erkennbar ist. Die Grenzen zwischen Lesen, Hören und Sehen verschwimmen. Die Möglichkeiten der Mediennutzung passen sich situationsgerecht an. Sie integrieren sich in unseren Alltag und verschmelzen mit anderen Aktivitäten. Auch Medien sind barrierefrei nutzbar. 

©2020 by Anna Tollmien